Das „Corona-Wahlkampf-Dilemma“

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Velen und Ramsdorf,

Wahlkampf in Corona-Zeiten findet natürlich -wie alles andere auch- völlig anders statt, als wir uns das vorstellen und bis zur Corona-Pandemie auch noch geplant haben. Abstand halten und vermeidbare Zusammenkünfte vermeiden, das sind nach wie vor die Gebote der Stunde. Dies ist jetzt wieder um so wichtiger geworden, da es seit Kurzem auch in Velen wieder einen Infizierten gibt. Ich halte es daher nicht für vertretbar, zu größeren Veranstaltungen einzuladen - obwohl ich die Lust dazu schon hätte.

 

Ich war in den letzten fast fünf Jahren für Sie immer ansprechbar und werde das auch in Zukunft sein, sofern Sie mir bei der diesjährigen Bürgermeisterwahl erneut Ihr Vertrauen schenken. Bei vielen Gelegenheiten haben wir uns gesehen und gesprochen. Seien es die Schützenfeste in unseren Ortsteilen, unsere Stadtfeste oder am Büchermarkt, im Karneval oder zu Weiberfastnacht oder natürlich die vielen Begegnungen im Alltag oder in der regelmäßigen Sprechstunde.

 

Viele Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen schreiben mir obendrein per Post oder per E-Mail oder bei Facebook und in der Regel schaffe ich es auch, mich zeitnah zurückzumelden. Dies funktioniert seit Jahren gut und gerne hätte ich Sie natürlich auch in diesem Jahr bei all den genannten Gelegenheiten getroffen. Aber wir haben das Jahr 2020 und befinden uns noch immer in einer pandemischen Lage mit weltweiter Ausdehnung, deren Ende wir noch nicht absehen können. Und die Zahl an Neuinfizierungen steigt nun nach den Ferien auch leider wieder an.

 

Aus diesen Gründen werde ich keine Radtouren, Unternehmensbesuche oder sonstige größere Veranstaltungen im Wahlkampf organisieren, auch nicht in privaten Gärten. Nur weil der Staat die privaten Lebensbereiche nicht gleichermaßen reglementieren kann wie den öffentlichen Raum, ist das Corona-Virus nicht weniger gefährlich. Wir sind weiterhin gehalten, auf nicht zwingend notwendige Zusammenkünfte zu verzichten und dürfen uns zurzeit mit maximal 10 Personen, die nicht aus einem Haushalt kommen, treffen. Hieran werde ich mich auch im Wahlkampf halten.

 

Es gibt viele Möglichkeiten, auch jetzt mit mir in Kontakt zu treten: telefonisch, per Mail, über die Sozialen Medien oder einfach auf der Straße. Um dies zu forcieren, werde ich in den nächsten Wochen die klassische Wochenend-Einkaufsituation vor unseren heimischen Supermärkten verstärkt nutzen oder beim Wochenmarkt anzutreffen sein. Wann genau ich wo bin, finden Sie jederzeit auf meiner Internetseite www.dagmar-jeske.de/kontakt/ und auf meiner Facebook-Seite.

 

Bei all diesen Gelegenheiten werden sich spontan gute Gelegenheiten für gute Gespräche ergeben. Wir sehen uns!

 

Bleiben Sie gesund und alles Gute!

Ihre Dagmar Jeske